Das spanische Straßennetz
Mit einer Gesamtlänge von knapp 664.000 Kilometer Länge darf das Straßennetz in Spanien als gigantisch bezeichnet werden. Größtenteils handelt es sich hier um asphaltierte Strassen, die in Nationalstrassen und Autobahnen unterteilt werden können. Bei den Autobahnen können sowohl gebührenfreie als auch gebührenpflichtige Abschnitte benutzt werden, teilweise verlaufen beide Varianten parallel zueinander.
Die gebührenfreien autovias sind meist in den Ballungszentren angesiedelt, die gebührenpflichtigen autopistas ermöglichen hingegen ein schnelleres Vorankommen in die Ferne. Aber auch kostenlose Nationalstrassen, in Spanien carreteras nacionales genannt, bringen den Autofahrer sicher zu den weit entfernt liegenden Zielen. Die Gebühren können sowohl mit Bargeld auch als mit Kreditkarte an den Zahlstellen beglichen werden.
Im Gegensatz zu Deutschland darf in Spanien nicht mit allzu hohen Geschwindigkeiten gefahren werden. Die Städte sind auf 50 km/h reduziert, auf den Landstrassen gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 90km/h und die Autobahnen erlauben lediglich eine Geschwindigkeit von 120km/h. Um die Einhaltung dieser Vorschriften auch überprüfen zu können, wurden seit dem Jahr 2005 vermehrt stationäre Radarmessgeräte installiert.
Besonders in den Städten führt ein stetiges Ansteigen der Kfz-Käufe regelmäßig zu einem Verkehrskollaps. Die nächste Folge der erhöhten PKW Zahl führt zu einer Parkplatznot in den Innenstädten und zu einer Missachtung der Parkverbote. Aufgrund dessen stattete sich die Polizei mit eigenen Abschleppwägen aus.






